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Doppelhaushälfte in Darmstadt

  • Baujahr

    2019

  • Bauzeit

    8 Monate

  • Kunde

    privater Bauherr

  • Ort

    Darmstadt/ Hessen

  • BGF

    226m²

  • Leistungen

    Entwurf, Bauantrag, Ausführungsplanung, Ausschreibung, Objektüberwachung, Außenanlagenplanung

Im innerstädtischen Bereich der Stadt Darmstadt ist es nahezu unmöglich, unbebaute Flächen zu finden. Unser Bauherr entschied, eine Doppelhaushälfte Baujahr 1959 auf einem ca. 650 qm großen Grundstück in einer der bevorzugten Lagen Darmstadts zu kaufen. Ziel war, das bestehende Gebäude so weit wie möglich zu erhalten. Die Tatsache, dass es eine Doppelhaushälfte ist, sowie die Festsetzungen des B- Plans ließen ohnehin wenig Spielraum bezüglich der Gebäudekubatur. Der schöne, große Garten im rückwärtigen Teil des Grundstücks war zu erhalten, brachte aber neben der Herausforderung seines Gefälles durch seine von allseitiger Bebauung umschlossene Lage auch erhebliche Beschränkungen des Zugangs mit sich.

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Das Bestandsgebäude war zu klein für die 4- köpfige Familie. Schnell war klar, dass nur das Kellergeschoss, sowie die tragenden Wände erhalten bleiben könnten. Um mehr Fläche im Erdgeschoss zu generieren, planten wir einen großen Anbau auf der Gartenseite. Das bestehende Dachgeschoss konnte aus räumlichen und energetischen Gründen nicht als Wohnfläche genutzt werden. Ein komplett neues Dach mit höherem Kniestock und großer Gaube war die Lösung, um eine neue Ebene für die Eltern zu schaffen. Im Obergeschoss befinden sich Kinder- und Gästezimmer, im Erdgeschoss Wohnen, Essen und Küche. Technisch und energetisch wurde das Gebäude auf den neuesten Stand gebracht. Die Fassaden wurden neu gestaltet, einige bestehende Fensteröffnungen wurden erhalten, andere neu geschaffen. Highlight auf der Straßenseite ist ein Fensterband, welches beginnend in der Dachfläche, ohne Unterbrechung über das Obergeschoss bis zum Übergang in das Haustürelement durchläuft. Die Planung der Außenanlagen und die schwierige Zugänglichkeit des Gartens stellte eine besondere Herausforderung dar. Das bestehende Gefälle wurde in Form von unterschiedlich thematisierten Terrassen aufgefangen.

Unsere Projekte

»Es wird Zeit, dass wir mal was für uns machen!«

»Der Umstand, dass in vielen Gebäuden jahrzehntelang keine Brand ausbricht, beweist nicht, dass keine Gefahr besteht, sondern stellt für die Betroffenen einen Glücksfall dar, mit dessen Ende jederzeit gerechnet werden muss.« Oberverwaltungsgericht Münster

»Wir wollen das Modell der Bankfiliale von Grund auf neu definieren und für die Zukunft gerüstet sein. Wir wollen und müssen als regionale Genossenschaftsbank heute in zwei Welten zuhause bzw. bei unseren Kunden sein: in der der Steine und in der der Bits und Bytes. Und an den Schnittstellen beider Welten natürlich ebenso.« Dr. Ralf Kölbach, Vorstand Westerwald Bank eG